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CRUDE macht auf Umweltschäden durch Ölförderung in Südamerika aufmerksam Seit 15 Jahren wehren sich über 30.000 im Amazonasbecken lebende Menschen der indigenen Stämme der Cofanes, Secoyas und Sionas gegen die Kontaminierung ihrer Heimat durch die Förderung von Öl und die dabei enstehenden Abwässer. Die Gruppe "Chevron Toxico" wurde als Stimme gegen den multinationalen Öl-Konzern Chevorn Texaco, der beschuldigt wird, die Gegend in ein Tschernobyl des Amazonas verwandelt zu haben, gegründet. Mit Joe Berlinger hat sich ein weltbekannter Dokumentarfilmer dem Thema angenommen und macht die Weltöffentlichlicht auf die Missstände erstmals aufmerksam. Chevron versucht seit Monaten die Veröffentlichung des Filmes gerichtlich zu stoppen, was in den USA zu Protesten, u.a. von der Initiative Cinema for Peace, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Bewusstsein für die gesellschaftliche und soziologische Relevanz von Filmen zu schaffen sowie den Einfluss von Filmen auf die Wahrnehmung und Behebung von weltweiten sozialen, politischen und humanitären Missständen zu verdeutlichen, geführt hat. Der Film macht uns die Abhängkeit von Öl deutlich und welche Umweltschäden durch die Förderung von Öl entstehen können. « zurück |
