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Sollten Sie Interesse haben, unser Unternehmen mit derzeit 70 Mitarbeiter/innen (Stand Januar 2010) näher kennen zu lernen, können Sie sich hier Unterlagen herunterladen. Sie werden rasch erkennen, dass uns die erneuerbaren Energien und zeitloses Baddesign besonders am Herzen liegen.

Das Handwerk - eine von vielen unterschätzte Branche unserer Wirtschaft
Als Handwerk wird der Berufsstand bezeichnet, bei der ein Produkt auf Bestellung gefertigt oder eine Dienstleistung auf Nachfrage erbracht wird. Das Handwerk steht somit der industriellen Massenproduktion auf Vorrat gegenüber.
Das Handwerk ist ein heterogener (also vielseitiger) Wirtschaftsbereich. Die Varianten reichen vom Industriezulieferbetrieb bis zum Handwerker im konsumnahen Umfeld vom mittelständischen Unternehmen mit hunderten Mitarbeitern bis zum Kleinstbetrieb.

Betriebe und Beschäftigte
In rund 887.000 Betrieben arbeiten knapp 5 Millionen Menschen, fast 500.000 Auszubildende werden im Handwerk ausgebildet. Somit sind zurzeit noch 12,8% aller Erwerbstätigen und rund 31% aller Auszubildenden in Deutschland im Handwerk tätig. Die durchschnittliche Betriebsgröße war 2003 im Handwerk mit 7,6 Beschäftigten nur halb so groß wie in der Gesamtwirtschaft. Im Jahr 2004 erreichte der Umsatz im Handwerk rund 462 Milliarden €.



Perspektiven

Untersuchungen zur Zukunft des Handwerks haben Chancen und Risiken dieses speziellen Wirtschaftsbereiches mit folgenden Ergebnissen analysiert.

  • Viele Handwerksunternehmen können als KMU sehr flexible und dynamisch im Wettbewerb agieren.
  • Sie sind allerdings häufig auch überproportional von ungenügenden Finanzierungsmöglichkeiten, Fachkräftemangel, fehlenden Erfahrungen und Ressourcen auf dem Gebiete der Außenwirtschaft und Kooperation sowie mangelnde Teilhabe an Forschung und Entwicklung betroffen.
  • Im Handwerk fallen traditionell niedrige Qualifikationserwartungen und gefordertes hohes Kompetenzprofil der Mitarbeiter zur Bewältigung komplexer Aufgaben immer weiter auseinander.
  • Dem Handwerk fehlt Öffentlichkeit. Es mag teils unflexibel, bürokratisch unübersichtlich und unmodern wirken.
  • Andererseits bietet das Handwerk hervorragende Identifizierungsmöglichkeiten. Handwerk steht für Regionalität, Herkunft, Authentizität, Handbearbeitung, Transparenz über Materialien, Inhalte und Verarbeitungsweisen. Handwerksunternehmen setzen in der Regel weniger auf Wachstum als auf Qualität und Balance.
  • Handwerk in Deutschland leistet, weitgehend öffentlich verkannt, innovative Beiträge zu Produktentwicklungen.
  • Handwerker liefern unter engem Kundenkontakt und Berücksichtigung der Kundenwünsche anspruchsvolle und individuelle Lösungen.
  • Handwerker reparieren, tauschen aus und restaurieren. Sie setzen in ökologischer und ökonomischer Notwendigkeit vermehrt auf Erhalt des Bestehenden.
  • Das Handwerk ist im Umschwung begriffen: Betriebe, die innovative, kreative und komplexe Leistungen anbieten, erfahren Aufschwung, wohingegen Low-Tech-Betriebe vermehrt mit wirtschaftlichem Abschwung rechnen.
  • Wegen explodierender Rohstoff- und Energiepreise erfahren Recycling, Energieeffizienz, minimierter Materialeinsatz und Reparaturen als Geschäftsfelder im Handwerk weitere Bedeutung.
  • Die Generation 35 plus fordert zukunftsweisende Handwerkerleistungen. Insbesondere Frauen, die zu 80% über die Verteilung verfügbaren Einkommens der Haushalte entscheiden, sollten als Hauptzielgruppe gelten.
  • (ältere) Kunden begnügen sich nicht allein mit qualitativ hochwertigen Handwerkerleistungen; sie erwarten kraft Wertewandels mehr an Spaß und Unterhaltung durch Produkte und Leistungen.

Aufgrund der immer komplexeren Produkte und Dienstleistungen, die unsere Kunden zurecht von uns einfordern, erhält das Thema Rekrutierung eine neue Bedeutung in unserem Hause. Die Anforderungen, die wir an unsere Bewerber und Bewerberinnen stellen sind hoch und werden zunehmen, denn die Tätigkeitsfelder Bad und Wellness, sowie regenerative Technologien sind komplex und keinesfalls Low-Tech.



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