Zertifizierter Fachbetrieb

Firma Willer Sanitär + Heizung GmbH
jetzt „Fachbetrieb für senioren- und
behindertengerechte Installation“


Iserlohn / Ludwigshafen am Rhein.

„Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ – so darf sich seit vergangener Woche die Firma Willer Sanitär + Heizung GmbH aus Ludwigshafen nennen. Der Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüber seinen Kunden, Bauträgern, Architekten, Wohnungsgesellschaften und Krankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlich macht.

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation" teil, die von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführt wird.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die „Generation 50plus“ wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung. Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheits-bildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Ein besonderer Schwer-punkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Prob-leme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.

Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur durch den Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass – unter bestimmten Voraussetzungen – weitere Kostenträger in Frage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie die aktuellen Förderprogramme der KfW.

„Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich“, so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. „Dabei ist zu berücksichtigen, dass die ‚Generation 50plus’ keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital ist und mitten im Leben steht. Es besteht bei dieser im Allgemeinen sehr kritischen Zielgruppe durchaus die Bereitschaft, Investi-tionen vorzunehmen – wenn Komfort, Qualität und Nutzen des Angebots erkennbar sind.“

Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (z. B. Behin-dertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Be-darf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.

Wer sich für das Thema interessiert – ob privat oder beruflich – kann in Iserlohn eine große Dauerausstellung mit empfehlenswerten Lösungen unter dem Motto „Wohnen ohne Grenzen“ besuchen und sich beraten lassen. Der Eintritt ist frei. Eine telefonische Anmeldung unter 02371/9595-0 ist notwendig.

Pressebericht auf Oppau-Info

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